Saponine

Allgemeines

Saponin leitet sich ab von lat. „sapo: Seife“, und wirken auch wie Seife - sie reinigen. „Seifenstoffe“ galten früher als probate Reinigungsmittel. Mit saponinhaltigen Seifenkrautwurzeln, Efeublättern oder Rosskastaniensamen wurde damals Wäsche gewaschen. Heute kommt die saponinhaltige Indische Waschnuss (Sapindus mukorossi/trifoliatus) bei uns in Mode.

Saponine setzen die Oberflächenspannung von Flüssigkeiten herab und ermöglichen so, dass sich bei Bewegung Wasser und Luft miteinander zu einer schäumenden Lösung mischen. Die dabei entstehende Blasenbildung führt zur Vergrößerung der Oberfläche und zu einer erhöhten Kontaktaufnahme verschiedener Stoffe miteinander. Aus diesem Grund verbessern Saponine die Aufnahme schlecht resorbierbarer Arzneimittel (Saponine selbst werden normalerweise nicht resorbiert!).


Pflanzen mit Saponinen


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Wir bedanken uns bei der Autorin Ursel Bühring und den beiden Verlagshäusern Haug und Ulmer, über die Freigabe sämtlicher Angaben betreffend Pflanzeninhaltsstoffe.