Wald-Veilchen: häufige Standorte des Wald-Veilchens sind mäßig lichte Wälder auf frischen, nährstoffreichen, neutralen bis mäßig sauren, humosen Lehmböden
Zweiblütiges Veilchen: auf häufig sickerfrischen bis sickerfeuchten, nährstoffreichen und basenreichen, meist kalkhaltigen, milden-neutralen, humosen Lehm- oder Steinschutt-Böden in luftfeuchter Lage bis in Höhenlagen von 3000 Metern
Raues Veilchen: in lichten Eichen- und Kiefern-Trockenwäldern, in besonnten bis halbschattigen Säumen von Gebüschen und auf Trespen-Halbtrockenrasen; es gedeiht eher auf nährstoff- und basenreichen (aber stickstoffarmen), meist kalkhaltigen Ton-Lehm- oder Lößböden
Wohlriechendes Veilchen: in Gebüschen, an Waldrändern, an schattigen Wegrainen auf frischen, nährstoffreichen, milden bis mäßig sauren, humosen Lehmböden n mild-humider Klimalage
Sumpf-Veilchen: meist auf nassen, sauren, humusreichen, nährstoffarmen, sandig-torfigen oder torfig-lehmigen Böden; es besiedelt in Mitteleuropa oft Flach- und Hochmoore, Quellhorizonte und Verlandungsgebiete von Seen
Acker-Stiefmütterchen: an trockenen Standorten wie Äckern, Ruderalstellen und Feldrändern; solche Standorte sind meist nährstoffreich, stickstoffgesättigt und basenreich; nicht selten ist es auch auf Sandplätzen zu finden
Garten-Stiefmütterchen: in Gärten und auf Friedhöfen; es entstammt aus verschiedensten Kreuzungen des Wilden Stiefmütterchens (Viola tricolor) und anderer Arten aus der Gattung und wächst bevorzugt auf mäßig feuchten, durchlässigen, humosen, nährstoffreichen Böden in halbschattiger bis sonniger Lage