Gewöhnliche Wasserdost (Eupatorium cannabinum)
Wie der Name schon erahnen lässt, wächst der Wasserdost auf feuchten Böden gesellig zwischen ebenso feuchtigkeitsbedürftigen Nachbarn wie Blutweiderich, Weidenröschen, Beinwell, Odermennig, Engelwurz und Baldrian. Die robuste Pionierpflanze blüht von Juli bis September und ist eine herausragende Nektarquelle für Falter, Bienen, Hummeln und Schwebfliegen. Die Blüten sehen recht strubbelig aus und die länglich, gezähnten Einzelblätter haben ziemliche Ähnlichkeit mit der des Hanfes. So lässt sich auch die lateinische Bezeichnung ,,cannabinum‘‘ leichter erklären bzw. herleiten. Solch eine berauschende Wirkung übt der Dost allerdings nur auf den Russischen Bären aus, der das Gewächs als Hauptnahrungsquelle nutzt. Mehr im Beitrag!