Schmalblättriges Weidenröschen (Epilobium angustifolium)

Epilobium angustifolium Raupen-NP für 23 Arten

  • Braune Moderholzeule (Xylena vetusta) 
  • Braunleibiger Springkrautspanner (Ecliptopera silaceata) 
  • Buschhalden-Blattspanner (Dysstroma citrata) 
  • Clepsis spectrana 
  • Cnephasia stephensiana 
  • Grauer Gebirgs-Heidefalter (Scythris noricella) 
  • Großer Weidenröschen-Fransenfalter (Mompha idaei) 
  • Heidelbeer-Stricheule (Hyppa rectilinea) 
  • Heidespanner (Ematurga atomaria) 
  • Kohleule (Mamestra brassicae) 
  • Labkrautschwärmer (Hyles gallii) 
  • Mittlerer Weinschwärmer (Deilephila elpenor) 
  • Mompha confusella 
  • Mompha conturbatella 
  • Mompha epilobiella 
  • Mompha langiella 
  • Mompha raschkiella 
  • Mompha sturnipennella 
  • Nachtkerzenschwärmer (Proserpinus proserpina) 
  • Schwarzes C (Xestia c-nigrum) 
  • Schwarzweißer Weidenröschenspanner (Spargania luctuata) 
  • Scythris inspersella 
  • Sumpflabkraut-Blattspanner (Orthonama vittata) 

Taxonomie (Systematik)

Gefäßpflanzen Stamm Tracheophyta

Bedecktsamer Unterstamm Angiospermae

Zweikeimblättrige Klasse Magnoliopsida

Myrtenartige Ordnung Myrtales

Nachtkerzengewächse Familie Onagraceae

Gattung Chamaenerion

Schmalblättriges Weidenröschen Chamaenerion angustifolium

Weitere Namen, Trivialnamen

  • Feuerkraut
  • Frauenhaar
  • Waldweidenröschen

Ähnliche Arten (Verwechslungsgefahr)

  • Gewöhnlicher Blutweiderich (Lythrum salicaria)

Standort, Lebensraum, Vorkommen

als Standort bevorzugt dieser Rohbodenpionier Kahlschläge, Ufer, Böschungen, Fels- und Blockschutt, Trümmergrundstücke sowie Ruderalstellen im Allgemeinen; es gedeiht auf frischen, nährstoffreichen Lehmböden von der Tallage bis in Höhenlagen von 2000 Metern

Hauptblütezeit

Juli bis August

Inhaltsstoffe

Flavonoide (u.a. Myrietin und Quercetin), Tannine, Beta-Sitosterin und Anthocyane

Quelle: Enzyklopädie - Essbare Wildpflanzen
Autoren: S. Fleischhauer, J. Guthmann und R.Spiegelberger
Verlag: atVerlag


Kleinblütiges Weidenröschen (Epilobium parviflorum)

Epilobium parviflorum Raupen-NP für 6 Arten

  • Labkrautschwärmer (Hyles gallii)
  • Mittlerer Weinschwärmer (Deilephila elpenor)
  • Nachtkerzenschwärmer (Proserpinus proserpina)
  • Mompha divisella
  • Mompha langiella
  • Mompha subbistrigella

Taxonomie (Systematik)

Gefäßpflanzen Stamm Tracheophyta

Bedecktsamer Unterstamm Angiospermae

Zweikeimblättrige Klasse Magnoliopsida

Myrtenartige Ordnung Myrtales

Nachtkerzengewächse Familie Onagraceae

Weidenröschen Gattung Epilobium

Sektion Epilobium

Kleinblütiges Weidenröschen Epilobium parviflorum

Weitere Namen, Trivialnamen

-

Ähnliche Arten (Verwechslungsgefahr)

  • Berg-Weidenröschen (Epilobium montanum)

Standort, Lebensraum, Vorkommen

an feuchten Standorten in der Nähe von Flüssen oder in Sümpfen, aber auch in feuchten Bergwiesen und Hängen

Hauptblütezeit

Juli bis September


Weshalb die pinke Pionierin den Beinamen „Trümmerblume“ erhielt, lässt sich leicht erklären. Nach dem Zweiten Weltkrieg breitete sich das Weidenröschen auf Ruderal- und Schuttflächen zerstörter Städte und Landschaften aus und behielt sogar bis heute die englischen Trivialnamen fireweed oder bombweed. Da die Samen einen langen Haarschopf besitzen, erreichen sie als typische Schirmchenflieger mit einer Sinkgeschwindigkeit von 20 cm pro Sekunde Flugweiten von mindestens 10 Kilometern. Jede Pflanze produziert hunderttausende Samen und besiedelt dadurch recht schnell neue Flächen. Sogar nach Waldbränden wurzelt Miss Epilobium äußerst rasch und steht deshalb für Neuanfang. In Trockenperioden wie diesen zollen wir ihr mehr Aufmerksamkeit.