Gewöhnlicher Odermennig (Agrimonia eupatoria)

Agrimonia eupatoria Raupen-NP für 23 Arten

  • Brombeer-Blattspanner (Mesoleuca albicillata)
  • Brombeer-Kleinbärchen (Meganola albula)
  • Bunte Bandeule (Noctua fimbriata)
  • Clepsis senecionana
  • Cnephasia asseclana
  • Cnephasia incertana
  • Cnephasia stephensiana 
  • Cochylidia rupicola 
  • Coleophora violacea
  • Dunkler Brombeer-Schopfstirnfalter (Coptotriche heinemanni) 
  • Hochstaudenflur-Blütenspanner (Eupithecia subfuscata)
  • Incurvaria praelatella
  • Kleiner Südlicher Würfel-Dickkopffalter (Pyrgus malvoides)
  • Kleiner Würfel-Dickkopffalter (Pyrgus malvae)
  • Mondfleck-Bürstenspinner (Gynaephora selenitica)
  • Odermennig-Zwergminierfalter (Ectoedemia agrimoniae)
  • Satyr-Blütenspanner (Eupithecia satyrata)
  • Sonnenröschen-Würfel-Dickkopffalter (Pyrgus alveus) 
  • Stigmella aeneofasciella
  • Stigmella aurella 
  • Stigmella splendidissimella 
  • Stigmella thuringiaca
  • Wellenlinien-Rindenspanner (Alcis repandata)

Taxonomie (Systematik)

Gefäßpflanzen Stamm Tracheophyta

Bedecktsamer Unterstamm Angiospermae

Zweikeimblättrige Klasse Magnoliopsida

Rosenartige Ordnung Rosales

Rosengewächse Familie Rosaceae

Unterfamilie Rosoideae

Tribus Agrimonieae

Untertribus Agrimoniinae

Odermennige Gattung Agrimonia

Gewöhnlicher Odermennig Agrimonia eupatoria

Weitere Namen, Trivialnamen

Gemeiner Odermennig

Ackerkraut

Ackerblume

Kleiner Odermennig

Sängerkraut

Ähnliche Arten (Verwechslungsgefahr)

Großer Odermennig (Agrimonia procera)

Standort, Lebensraum, Vorkommen

auf besonnten Magerwiesen und Waldrändern von den Ebenen bis in die mittleren Gebirgslagen

Hauptblütezeit

Juni bis August

winterharte Staude

Inhaltsstoffe

4-10% Katechingerbstoffe, Flavonoide, Bitterstoffe, Phenolcarbonsäuren, Triterpene, Kieselsäure, ätherische Öle

Quelle: Lehrbuch Heilpflanzenkunde
Autorin: Ursel Bühring
Verlag: Haug


Wenn die Sonne scheint und der Standort passt, dann verwandelt sich die winterharte Staude in eine hinreißende Grazie, die mit ihren entzückend sternchenförmigen Blüten und reich an Pollen, viele spezialisierte Insekten in ihren Bann lockt. Hauptsächlich Wildbienen umschwirren die alt bekannte Heilpflanze, als gäbe es keinen Morgen mehr. Odermennig wird aufgrund seiner zusammenziehenden Wirkung auch Sängerkraut genannt, weil er angeblich (als Tee oder Gurgellösung) Stimmen weicher und geschmeidiger macht. Vielleicht zwitschert uns ,,ein Vöglein" mal ob dem so ist 😊🌾