Wollgras (Eriphorum)

Eriphorum Raupen-NP für 10 Arten

  • Bactra lancealana
  • Elachista serricornis
  • Großes Wiesenvögelchen (Coenonympha tullia)
  • Haworths Mooreule (Celaena haworthii)
  • Monochroa simplicella
  • Monochroa suffusella
  • Stromtal-Wiesenvögelchen (Coenonympha oedippus)
  • Torfbinsen-Grasminierfalter (Elachista eleochariella)
  • Weißer Sumpfwiesen-Grasminierfalter (Elachista albidella)
  • Wollgrasminierfalter (Elachista kilmunella)

Taxonomie (Systematik)

Gefäßpflanzen Stamm Tracheophyta

Bedecktsamer Unterstamm Angiospermae

Einkeimblättrige Klasse Liliopsida

Süßgrasartige Ordnung Poales

Sauergrasgewächse Familie Cyperaceae

Unterfamilie Cyperoideae

Tribus Scirpeae

Wollgräser Gattung Eriophorum

Weitere Namen, Trivialnamen

Schlankes Wollgras:

  • Zierliches Wollgras

Scheuchzers Wollgras: 

  • Alpen-Wollgras 

Scheiden-Wollgras: 

  • Moor-Wollgras

Ähnliche Arten (Verwechslungsgefahr)

Schmalblättriges Wollgras:

  • Breitblättriges Wollgras (Eriophorum latifolium)

Schlankes Wollgras:

  • Schmalblättriges Wollgras (Eriophorum angustifolium)

Breitblättriges Wollgras:

  • Schmalblättriges Wollgras (Eriophorum angustifolium)

Scheuchzers Wollgras:

  • Scheiden-Wollgras (Eriophorum vaginatum)

Scheiden-Wollgras:

  • Scheuchzers Wollgras (Eriophorum scheuchzeri)

Standort, Lebensraum, Vorkommen

Schmalblättriges Wollgras: nasse Wiesen, Gräben, Quellhorizonte, Ufer von verlandenden Moorseen, Zwischen- und Flachmoore; in den Alpen findet man es zerstreut bis über 2000 Meter

Schlankes Wollgras: vom Tiefland bis in Höhenlagen bis etwa 1700 Metern; es gedeiht in den planar-kollinen bis montanen Höhenstufen

Breitblättriges Wollgras: in Nieder- und Quellmooren; in den Alpen steigt es bis etwa 2000 Meter Meereshöhe auf

Scheuchzers Wollgras: in den subalpinen bis alpinen Höhenstufen von 1500 bis 2000 Metern

Scheiden-Wollgras: auf nährstoffarmen (oligo- bis mesotrophen), basen- und kalkarmen, sauren Moorböden überwiegend in Regen- und stellenweise auch in Sauer-Zwischenmooren, in Kiefern- und Birkenbruchwäldern sowie in sekundären birkenreichen Moorwäldern entwässerter Standorte


Einige spezialisierte Raupen nutzen nebst Heidekraut und Moosbeere gelegentlich auch die wuscheligen Wollgräser als Nahrungsquelle. Viele sind’s nicht, da die Blätter der Wollbüschel-Schönheiten zäh und nährstoffarm sind. Der Wuschelkopf tragt somit mehr als Bestandteil eines intakten Moorökosystems bei. Uns g’fallns die optischen Symbole der Moore...