Vogel-Wicke (Vicia cracca)

Vicia cracca Raupen-NP für 25 Arten

  • Alexis-Bläuling (Glaucopsyche alexis)
  • Aproaerema anthyllidella
  • Braunbinden-Wellenstriemenspanner (Scotopteryx chenopodiata)
  • Chionodes lugubrella
  • Eckflügel-Kleinspanner (Scopula nigropunctata)
  • Faulbaum-Bläuling (Celastrina argiolus)
  • Ginster-Streckfuß (Gynaephora fascelina) 
  • Grapholita fissana
  • Grapholita lunulana 
  • Grapholita orobana
  • Großer Steinspanner (Gnophos furvata)
  • Grüner Zipfelfalter (Callophrys rubi)
  • Klee-Gitterspanner (Chiasmia clathrata)
  • Kleines Fünffleck-Widderchen (Zygaena viciae) 
  • Kurzschwänziger Bläuling (Cupido argiades)
  • Nierenfleck-Wickeneule (Lygephila pastinum)
  • Ockerfarbiger Steppenheiden-Zwergspanner (Idaea ochrata)
  • Platterbsen-Widderchen (Zygaena osterodensis)
  • Ringfleck-Rindenspanner (Cleora cinctaria)
  • Tintenfleck-Weißlinge (Leptidea sinapis)
  • Veränderliches Widderchen (Zygaena ephialtes)
  • Vogelwicken-Bläuling (Polyommatus amandus)
  • Weißer Grasbär (Coscinia cribraria) 
  • Weißklee-Gelbling (Colias hyale)
  • Wolfsmilch-Ringelspinner (Malacosoma castrensis)

Taxonomie (Systematik)

Gefäßpflanzen Stamm Tracheophyta

Bedecktsamer Unterstamm Angiospermae

Zweikeimblättrige Klasse Magnoliopsida

Schmetterlingsblütenartige Ordnung Fabales

Hülsenfrüchtler Familie Fabaceae

Schmetterlingsblütler Unterfamilie Faboideae

Tribus Fabeae

Wicken Gattung Vicia

Vogelwicke Vicia cracca

Weitere Namen, Trivialnamen

-

Ähnliche Arten (Verwechslungsgefahr)

  • Feinblättrige Wicke (Vicia tenuifolia)
  • Zottige Wicke (Vicia villosa)
  • Zaun-Wicke (Vicia sepium)
  • Futterwicke (Vicia sativa)

Standort, Lebensraum, Vorkommen

sonnige Wiesen, Weiden, Säume, Äcker und Ruderalstellen; sie gedeiht am besten auf frischen bis mäßig-trockenen, milden bis mäßig sauren, humosen Lehm- und Tonböden; sie steigt von der Ebene bis ins Gebirge

Hauptblütezeit

Juni bis Juli

Inhaltsstoffe

Flavonoide (Kämpferol, Quercetin), Gerbstoffe, Aspargin, Vitamine und Spurenelemente

Quelle: Enzyklopädie - Essbare Wildpflanzen
Autoren: S. Fleischhauer, J. Guthmann und R.Spiegelberger
Verlag: atVerlag

Giftige bzw. allergieauslösende Pflanzenteile

Die Vogel-Wicke enthält blausäurebildende Glykoside und Lektine, daher gilt sie als giftig. 


Zaun-Wicke (Vicia sepium)

Vicia sepium Raupen-NP für 10 Arten

  • Braune Spätsommer-Bodeneule (Xestia xanthographa)
  • Braune Tageule (Euclidia glyphica)
  • Brauner Bär (Arctia caja)
  • Breitflügelige Bandeule (Noctua comes)
  • Ginster-Streckfuß (Gynaephora fascelina)
  • Grapholita jungiella
  • Grüner Zipfelfalter (Callophrys rubi)
  • Nierenfleck-Wickeneule (Lygephila pastinum)
  • Phyllonorycter nigrescentella
  • Wicken-Prachtfalter (Cosmopterix schmidiella)

Taxonomie (Systematik)

Gefäßpflanzen Stamm Tracheophyta

Bedecktsamer Unterstamm Angiospermae

Zweikeimblättrige Klasse Magnoliopsida

Schmetterlingsblütenartige Ordnung Fabales

Hülsenfrüchtler Familie Fabaceae

Schmetterlingsblütler Unterfamilie Faboideae

Tribus Fabeae

Wicken Gattung Vicia

Zaun-Wicke Vicia sepium

Weitere Namen, Trivialnamen

-

Ähnliche Arten (Verwechslungsgefahr)

  • Futterwicke (Vicia sativa)
  • Wald-Wicke (Vicia sylvatica)
  • Vogelwicke (Vicia cracca)
  • Frühlings-Platterbse (Lathyrus vernus)

Standort, Lebensraum, Vorkommen

in nährstoffreichen Fettwiesen, in frischen, krautreichen Laubmischwäldern, vor allem in Gebüsch- und Waldsäumen, an Waldwegen und Waldverlichtungen; sie gedeiht am besten auf basen- und möglichst stickstoffreichen Böden und steigt in den Alpen bis zu 2100 Meter Meereshöhe auf

Inhaltsstoffe

Flavonoide (Kämpferol, Quercetin), Gerbstoffe, Aspargin, Vitamine und Spurenelemente

Quelle: Enzyklopädie - Essbare Wildpflanzen
Autoren: S. Fleischhauer, J. Guthmann und R.Spiegelberger
Verlag: atVerlag

Hauptblütezeit

Mai bis Juni

Giftige bzw. allergieauslösende Pflanzenteile

Grundsätzlich gelten Wicken als nicht giftig. Die grünen Hülsen und Samen beinhalten allerdings giftige Alkaloide, die dem Fraßschutz dienen. 


Großblütige Wicke (Vicia grandiflora)

Schmalblättrige Wicke (Vicia angustifolia)


Vicia cracca ist wahrlich eine Kletterkünstlerin, nahrhafte Nektarbar und zudem ein All-inclusive-Hotel für treue Fluggäste. Ihre Blüten sind ökologisch betrachtet, vormännliche Schmetterlingsblumen mit Bürsteneinrichtung. Klingt kompliziert? Lässt sich aber leicht erklären. Ihre Staubbeutel entleeren den Pollen in der Knospe über den Griffel, beim Insektenbesuch klappt das Schiffchen herab, die Griffelbürste wird dadurch an den Bauch des Insekts gepresst, Pollen werden abgestreift und nach mehrmaligen Vorgängen ist sie frei von Pollenstaub. Erst dann gibt’s Nektar für ihre Besucher. Langrüsselige Bestäuber sind klar im Vorteil und dürfen sich somit über Extraportionen freuen.