Weinrebe (Vitis vinifera)

Vitis vinifera Raupen-NP für 18 Arten

  • Argyrotaenia ljungiana
  • Bekreuzter Traubenwickler (Lobesia botrana)
  • Blausieb (Zeuzera pyrina)
  • Bunte Bandeule (Noctua fimbriata)
  • Clepsis spectrana
  • Ditula angustiorana
  • Einbindiger Traubenwickler (Eupoecilia ambiguella)
  • Gammaeule (Autographa gamma)
  • Gemüseeule (Lacanobia oleracea)
  • Großer Weinschwärmer (Hippotion celerio)
  • Hausmutter (Noctua pronuba)
  • Johannisbrotmotte (Apomyelois ceratoniae)
  • Mittelmeernelkenwickler (Cacoecimorpha pronubana)
  • Mittlerer Weinschwärmer (Deilephila elpenor)
  • Orangefleck-Seidenglanzeule (Spodoptera exigua)
  • Purpurbär  (Diacrisia purpurata)
  • Rebenminiermotte (Phyllocnistis vitegenella)
  • Ypsiloneule (Agrotis ipsilon)

Taxonomie (Systematik)

Gefäßpflanzen Stamm Tracheophyta

Bedecktsamer Unterstamm Angiospermae

Zweikeimblättrige Klasse Magnoliopsida

Weinrebenartige Ordnung Vitales

Weinrebengewächse Familie Vitaceae

Weinreben Gattung Vitis

Weinrebe Vitis vinifera

Weitere Namen, Trivialnamen

-

Ähnliche Arten (Verwechslungsgefahr)

-

Standort, Lebensraum, Vorkommen

die Wilde Weinrebe (Vitis vinifera subsp. sylvestris) kommt zerstreut in Österreich in Auwäldern an der Donau und March vor; die Zuchtform Edle Weinrebe (Vitis vinifera subsp. vinifera), auch Echte Weinrebe, in Weinbergen und Gärten

Hauptblütezeit

Juni bis Juli

Inhaltsstoffe

Blätter: Flavonoide (Quercetin), Gerbstoffe (Catechine), Weinsäure, Apfelsäure, Bernsteinsäure, Wachs, Zucker und Mineralstoffe

Trauben: 25% Zucker, 5% Weinsäure, und andere Fruchtsäuren, biogene Amine, Vitmaine, Mineralstoffe und Flavonoide mit antioxidativer Wirkung 

Quelle: Enzyklopädie - Essbare Wildpflanzen
Autoren: S. Fleischhauer, J. Guthmann und R.Spiegelberger
Verlag: atVerlag


Seit über 8000 Jahren begleiten Weinrebengewächse unsere Menschheit. Kulinarisch nutzt man die leicht erfrischend säuerlichen Blätter (so lange sie zart sind) für Rouladen, Gemüsegerichte, kandierte Naschereien und als Aroma zu Sorbets und die saftigen Trauben finden sich in allen Küchen rund um den Globus wieder. Ob im traditionellen Altwiener Kaiserschmarrn, Studentenfutter, abertausenden Weinsorten, schmackhaften Traubensäften oder wie wir sie am Liebsten genießen – roh und frisch vom Rebstöckli gebrockt. Jeder kennt und liebt sie. Zudem finden wir es nicht verwunderlich, dass sich die pinkfarbenen Weinschwärmer so gerne im Weinbaugebiet aufhalten. Keine andere Falterart schrillt so unverkennbar zwischen grünem Blattwerk hervor und ist somit recht leicht auszumachen. Wenn man mehr Zeit in den romantischen ,,Kellergassn“ in Österreich verbringt, kann es durchaus möglich sein, dass man zwei Schwärmerlis auf einmal sichtet 🤪🥳🍷 Uns tatat's sehr freuen! Prost!