Wegrauke (Sisymbrium officinale)
Sisymbrium officinale Raupen-NP für 8 Arten
- Aurorafalter (Anthocharis cardamines)
- Evergestis forficalis
- Evergestis limbata
- Großer Kohlweißling (Pieris brassicae)
- Grünader-Weißling (Pieris napi)
- Kleiner Kohlweißling (Pieris rapae)
- Mehlspanner (Lithostege farinata)
- Rübsaatpfeifer (Evergestis extimalis)
Taxonomie (Systematik)
Gefäßpflanzen Stamm Tracheophyta
Bedecktsamer Unterstamm Angiospermae
Zweikeimblättrige Klasse Magnoliopsida
Kreuzblütlerartigen Ordnung Brassicales
Kreuzblütler Familie Brassicaceae
Unterfamilie Brassicoideae
Übertribus Brassicodae
Tribus Sisymbrieae
Rauken Gattung Sisymbrium
Weg-Rauke Sisymbrium officinale
Weitere Namen, Trivialnamen
- Echte Rauke
- Gewöhnliche Rauke
- Hederichkraut
- Raukensenf
- Wegsenf
- Sängerkraut
Ähnliche Arten (Verwechslungsgefahr)
- Loesels Rauke (Sisymbrium loeselii)
- Orientalische Rauke (Sisymbrium orientale)
Standort, Lebensraum, Vorkommen
an Wegen, als Garten"unkraut", auf Schutt, Brachen, Dämmen und an Ufern; sie gedeiht am besten auf nährstoffreichen Böden an warmen Standorten bis zu einer Höhenlage von etwa 1900 Metern
Hauptblütezeit
Mai bis Oktober
Inhaltsstoffe
Glucosinolate (Glucobrassicin), Gerbstoffe, Flavonoide (Kämpferol, Quercetin), herzwirksame Steroidglykoside, Cardenolide und Vitamin C
In den Samen vieler Arten sind Phenylpropanderivate (Sinapin) und reichlich fette Öle
Quelle: Enzyklopädie - Essbare Wildpflanzen
Autoren: S. Fleischhauer, J. Guthmann und R.Spiegelberger
Verlag: atVerlag
Giftige bzw. allergieauslösende Pflanzenteile
Die Wegrauke ist aufgrund ihrer Inhaltsstoffe giftig. Das enthaltene giftige Glykosid zählt zu den sogenannten "herzwirksamen Glykosiden".
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