Echte Walnuss (Juglans regia)

Juglans regia Raupen-NP für 15 Arten

  • Amerikanischer Webebär (Hyphantria cunea)
  • Archips xylosteana
  • Birkenspanner (Biston betularia)
  • Blausieb (Zeuzera pyrina)
  • Caloptilia roscipennella
  • Federfühler-Herbstspanner (Colotois pennaria)
  • Großer Frostspanner (Erannis defoliaria)
  • Großer Schneckenspinner (Apoda limacodes)
  • Heckenwickler (Archips rosana)
  • Kleiner Frostspanner (Operophtera brumata)
  • Kleiner Schneckenspinner (Heterogenea asella)
  • Walnuss-Erzglanzfalter (Coptodisca lucifluella)
  • Weidenbohrer (Cossus cossus)
  • Weißfleck-Rindenspanner (Parectropis similaria)
  • Wespen-Glasflügler (Synanthedon vespiformis)

Taxonomie (Systematik)

Gefäßpflanzen Stamm Tracheophyta

Bedecktsamer Unterstamm Angiospermae

Zweikeimblättrige Klasse Magnoliopsida

Buchenartige Ordnung Fagales

Walnussgewächse Familie Juglandaceae

Walnüsse Gattung Juglans

Echte Walnuss Juglans regia

Weitere Namen, Trivialnamen

  • Nussbaum

Ähnliche Arten (Verwechslungsgefahr)

  • Schwarznussbaum (Juglans nigra)
  • Gemeine Esche (Fraxinus excelsior)

Standort, Lebensraum, Vorkommen

in der Regel in kultivierter Form auf Bauernhöfen, in Gärten oder als Einzelbaum in der Feldflur; gelegentlich findet man sie verwildert, vor allem in Auwäldern

Hauptblütezeit

Anfang April bis Ende Mai

Inhaltsstoffe

Blätter: ca. 10% Gerbstoffe (hauptsächlich Ellagitannine), bis 4% Flavonoide (Hyperosid und Quercetin) und färbende Glykoside (Juglon), besonders erwähnenswert ist der hohe Vitamin C-Gehalt von etwa 1%

Nüsse: fettes Öl mit einem hohen Gehalt an wertvollen ungesättigten Fettsäuren und das Hormon Melatonin, außerdem reichlich Minteralstoffe (insbesondere Magnesium, Kalium, Calcium und Kupfer) und viele Vitamine in weit höherer Konzentration als viele Obsst- und Gemüsearten. Hervorzuheben ist der Gehalt an Vitamin E

Quelle: Enzyklopädie - Essbare Wildpflanzen
Autoren: S. Fleischhauer, J. Guthmann und R.Spiegelberger
Verlag: atVerlag


Mit dem großen Meeressäuger verbindet die nahrhafte Frucht rein gar nichts. Weshalb man sie trotzdem Walnuss und nicht Welschnuss, nach einem Gebiet im Süden Europas, wo die Welschen lebten, benamst hat, entzieht sich unserer Kenntnis. Wie der botanische Name zustande kam, lässt sich hingegen logischer erörtern. Juglans regia wird so gedeutet, dass er die königlichen Eicheln des Jupiter die „Jovis Glans“ zum Ausdruck bringt. Nachvollziehbar beim Anblick der zu zweit beieinanderstehenden Früchte und der zahlreichen Liebesaffären der obersten Gottheit. Unsere gefräßigen Raupen zeigen sich unbeeindruckt von der Namensherleitung und suchen die nahrhaften Blätter zur Stärkung auf. Der Vitamin C Gehalt von etwa 1% ist weit höher als der vieler Obst- und Gemüsesorten in Mitteleuropa. Auf jeden Fall ein Wunderbaum - egal ob in Liebesdingen oder kulinarisch 😉