Waldmeister (Galium odoratum)

Galium odoratum Raupen-NP für 7 Arten

  • Graubraune Frühherbsteule (Ammoconia caecimacula)
  • Heller Rostfarben-Blattspanner (Xanthorhoe spadicearia)
  • Labkraut-Bindenspanner (Lampropteryx suffumata)
  • Prachtgrüner Bindenspanner (Colostygia pectinataria)
  • Rotbinden-Blattspanner (Catarhoe rubidata)
  • Schwefelgelber Haarbüschelspanner (Gandaritis pyraliata)
  • Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum)

Taxonomie (Systematik)

Gefäßpflanzen Stamm Tracheophyta

Bedecktsamer Unterstamm Angiospermae

Zweikeimblättrige Klasse Magnoliopsida

Enzianartige Ordnung Gentianales

Rötegewächse Familie Rubiaceae

Unterfamilie Rubioideae

Tribus Rubieae

Labkräuter Gattung Galium

Waldmeister Galium odoratum

Weitere Namen, Trivialnamen

  • Wohlriechendes Labkraut
  • Maikraut
  • Maienkraut

Ähnliche Arten (Verwechslungsgefahr)

  • Wald-Labkraut (Galium sylvaticum)

Standort, Lebensraum, Vorkommen

in schattigen Rotbuchenwäldern (die Art ist namensgebend für den Waldmeister-Buchenwald), kommt aber auch in Eichen-Hainbuchenwäldern vor; er bevorzugt frische, lockere, nährstoff- und basenreiche Böden und zeigt Lehmböden an; er gedeiht meist in Höhenlagen von bis zu 1400 Meter in gemäßigten und kühlen Zonen

Hauptblütezeit

Anfang Mai bis Ende Juni

Inhaltsstoffe

Flavonoide, Gerb- und Bitterstoffe, Asperulosid und weitere Glykoside; für den Geruch sind Cumarine (die beim Trocknen entstehen) verantwortlich

Quelle: Enzyklopädie - Essbare Wildpflanzen
Autoren: S. Fleischhauer, J. Guthmann und R.Spiegelberger
Verlag: atVerlag

Giftige bzw. allergieauslösende Pflanzenteile

Waldmeister enthält den Aromastoff Cumarin und der ist in einer hohen Dosierung giftig.


Der Name des Walmännchens hat im Grunde genommen nichts mit dem Wald zu tun. Vermutlich hängt die Namensbildung mit dem französischen Arzt und Heilmittelerfinder Walter Aglion (Walteri Magistri = Meister) zusammen. Doch vielmehr gefallen uns alte Bezeichnungen wie Halskräutlein, Herzfreund, Maiblume, Duftlabkraut oder Sternleberkraut. Denn wenn man das Kraut schon gegen Hexenvertreibungen und dämonische Kräfte eingesetzt hat, sollte es wenigstens einen lieblichen Beinamen tragen. Labkraut-Bindenspannern und Taubenschwänzchen wird’s schnurz sein, Hauptsache es schmeckt.