Waldmeister (Galium odoratum)
Der Name des Walmännchens hat im Grunde genommen nichts mit dem Wald zu tun. Vermutlich hängt die Namensbildung mit dem französischen Arzt und Heilmittelerfinder Walter Aglion (Walteri Magistri = Meister) zusammen. Doch vielmehr gefallen uns alte Bezeichnungen wie Halskräutlein, Herzfreund, Maiblume, Duftlabkraut oder Sternleberkraut. Denn wenn man das Kraut schon gegen Hexenvertreibungen und dämonische Kräfte eingesetzt hat, sollte es wenigstens einen lieblichen Beinamen tragen. Labkraut-Bindenspannern und Taubenschwänzchen wird’s schnurz sein, Hauptsache es schmeckt.