Wiesen-Wachtelweizen (Melampyrum pratense)

Melampyrum pratense Raupen-NP für 5 Arten

  • Anania fuscalis
  • Cnephasia asseclana
  • Eschen-Scheckenfalter (Euphydryas maturna)
  • Wachtelweizen-Blütenspanner (Eupithecia plumbeolata)
  • Wachtelweizen-Scheckenfalter (Melitaea athalia)

Taxonomie (Systematik)

Gefäßpflanzen Stamm Tracheophyta

Bedecktsamer Unterstamm Angiospermae

Zweikeimblättrige Klasse Magnoliopsida

Lippenblütlerartige Ordnung Lamiales

Sommerwurzgewächse Familie Orobanchaceae

Tribus Rhinantheae

Wachtelweizen Gattung Melampyrum

Wiesen-Wachtelweizen Melampyrum pratense

Weitere Namen, Trivialnamen

-

Ähnliche Arten (Verwechslungsgefahr)

  • Wald-Wachtelweizen (Melampyrum sylvaticum)

Standort, Lebensraum, Vorkommen

in mäßig trockenen, lichten Laub-, Laubmisch- und Fichtenwäldern sowie an deren Rändern und in bodensauren Zwergstrauchheiden; kalkhaltige Böden werden gemieden

Hauptblütezeit

Juni bis September

Giftige bzw. allergieauslösende Pflanzenteile

Die Pflanzenteile sind durch das Glykosid Aucubin giftig. Besonders giftreich sind die Samen.


Hain-Wachtelweizen (Melampyrum nemorosum)

Melampyrum nemorosum Raupen-NP für 4 Arten

  • Kräuter-Blütenspanner (Eupithecia subumbrata)
  • Satyr-Blütenspanner (Eupithecia satyrata)
  • Wachtelweizen-Blütenspanner (Eupithecia plumbeolata)
  • Wachtelweizen-Scheckenfalter (Melitaea athalia)

Taxonomie (Systematik)

Gefäßpflanzen Stamm Tracheophyta

Bedecktsamer Unterstamm Angiospermae

Zweikeimblättrige Klasse Magnoliopsida

Lippenblütlerartige Ordnung Lamiales

Sommerwurzgewächse Familie Orobanchaceae

Tribus Rhinantheae

Wachtelweizen Gattung Melampyrum

Hain-Wachtelweizen Melampyrum nemorosum

Weitere Namen, Trivialnamen

-

Ähnliche Arten (Verwechslungsgefahr)

  • Voralpen-Wachtelweizen (Melampyrum subalpinum)

Standort, Lebensraum, Vorkommen

von den Niederungen bis in Gebirgslagen; er gedeiht am besten im Halbschatten von Gebüsch- und Waldrändern

Hauptblütezeit

Mai bis September

Giftige bzw. allergieauslösende Pflanzenteile

Die Pflanzenteile sind durch das Glykosid Aucubin giftig. Besonders giftreich sind die Samen.


Acker-Wachtelweizen (Melampyrum arvense)

Melampyrum arvense Raupen-NP für 1 Arten

  • Roter Scheckenfalter (Melitaea didyma)

Taxonomie (Systematik)

Gefäßpflanzen Stamm Tracheophyta

Bedecktsamer Unterstamm Angiospermae

Zweikeimblättrige Klasse Magnoliopsida

Lippenblütlerartige Ordnung Lamiales

Sommerwurzgewächse Familie Orobanchaceae

Tribus Rhinantheae

Wachtelweizen Gattung Melampyrum

Komplex Melampyrum arvense

Acker-Wachtelweizen Melampyrum arvense

Weitere Namen, Trivialnamen

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Ähnliche Arten (Verwechslungsgefahr)

  • Bart-Wachtelweizen (Melampyrum barbatum)
  • Kamm-Wachtelweizen (Melampyrum cristatum)

Standort, Lebensraum, Vorkommen

kalkhaltigen Ackerflächen, kurzlebige Unkrautfluren, Trock- und Halbtrockenrasen, halbruderale Queckenrasen

Hauptblütezeit

Mai bis August

Giftige bzw. allergieauslösende Pflanzenteile

Die Pflanzenteile sind durch das Glykosid Aucubin giftig. Besonders giftreich sind die Samen.


Die Sommerwurzgewächse sind äußerst elegante und faszinierende Wald- und Wiesenbewohner, jedoch nicht von allzu hohem ökologischen Wert für unsere adulten Falter und ihrer gefräßigen Raupen-Bagage. Aufgrund der röhrenförmigen Blüten erreichen hauptsächlich langrüsselige Insekten die nahrhafte Nektarquelle. Arten mit kürzerem Rüsselwerk schlürfen hier vergebens bzw. gar nicht. Leere Kilometer! Sogar der Wachtelweizen-Scheckinger sucht zu seiner Stärkung lieber Flockenblumen, Skabiosen oder Witwenblumen auf. Sind halt g’scheite Lebewesen.