Tomate (Solanum lycopersicum)
Solanum lycopersicum Raupen-NP für 3 Arten
- Kupfer-Goldeule (Chrysodeixis chalcites)
- Mittelmeernelkenwickler (Cacoecimorpha pronubana)
- Tomaten-Palpenmotte (Tuta absoluta)
Taxonomie (Systematik)
Gefäßpflanzen Stamm Tracheophyta
Bedecktsamer Unterstamm Angiospermae
Zweikeimblättrige Klasse Magnoliopsida
Nachtschattenartige Ordnung Solanales
Nachtschattengewächse Familie Solanaceae
Unterfamilie Solanoideae
Tribus Solaneae
Nachtschatten Gattung Solanum
Tomate Solanum lycopersicum
Weitere Namen, Trivialnamen
- Paradeiser
- Liebesapfel
- Paradiesapfel
- Goldapfel
Ähnliche Arten (Verwechslungsgefahr)
- Solanum pimpinellifolium
Standort, Lebensraum, Vorkommen
diese aus Mittel- und Südamerika stammende Art sah man früher in Europa vor allem als Zierpflanze an, erst Ende des 19. Jahrhunderts lernte man sie auch als Gemüse zu schätzen; sie wird vor allem in Gewächshäusern und Gärten angebaut und benötigt stickstoffhaltigen, feuchten Lehmboden, sie gedeiht am besten in der Wärme
Hauptblütezeit
Juni bis Oktober (je nach Art)
Inhaltsstoffe
Pflanze: stark giftige Steroidalkaloide
Unreife (grüne) Frucht: giftiges Alkaloid Solanin
Reife Frucht: Carotinoide (Lycopin), Gammaaminobuttersäure (GABA) und Vitamine
Quelle: Enzyklopädie - Essbare Wildpflanzen
Autoren: S. Fleischhauer, J. Guthmann und R.Spiegelberger
Verlag: atVerlag
Giftige bzw. allergieauslösende Pflanzenteile
Wie die meisten Nachtschattengewächse enthalten auch Tomaten den Pflanzenschutzstoff Solanin, der in den Blättern und Stängeln sowie in den grünen noch unreifen Früchten zu finden ist. Durch dieses Pflanzengift können Symptome wie beispielsweise Kopfschmerzen, Kratzen im Hals, Magen-Darm-Beschwerden und Nierenfunktionsstörungen entstehen.
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