Schöllkraut (Chelidonium majus)
Chelidonium majus Raupen-NP für 1 Art
Gelbfleck-Waldschatteneule (Euplexia lucipara)
Taxonomie (Systematik)
Gefäßpflanzen Stamm Tracheophyta
Bedecktsamer Unterstamm Angiospermae
Zweikeimblättrige Klasse Magnoliopsida
Hahnenfußartige Ordnung Ranunculales
Mohngewächse Familie Papaveraceae
Unterfamilie Papaveroideae
Tribus Chelidonieae
Gattung Chelidonium
Schöllkraut Chelidonium majus
Weitere Namen, Trivialnamen
- Warzenkraut
- Affelkraut
- Augenkraut
- Geschwulstkraut
Ähnliche Arten (Verwechslungsgefahr)
- Wolliger Hahnenfuß (Ranunculus lanuginosus)
Standort, Lebensraum, Vorkommen
in der Nähe von menschlichen Wohnstätten und Viehhaltung, etwa auf Schuttplätzen, an bestehenden und ehemaligen Misthaufen und Jauchegruben, Komposthaufen, an Wegesrändern
Hauptblütezeit
Mai bis September
Inhaltsstoffe
0,6-1% Alkaloide (Coptisin, Chelidonin, Berberin, Protopin u.a. papaverinähnlich, nur etwas schwächer spasmolytisch mit direktem Angriffspunkt an der glatten Muskulatur), Flavonoide, Saponine, Carotinoide, wenig ätherisches Öl
Quelle: Lehrbuch Heilpflanzenkunde
Autorin: Ursel Bühring
Verlag: Haug
Giftige bzw. allergieauslösende Pflanzenteile
Das Schöllkraut ist giftig, da sein Milchsaft zahlreiche Alkaloide enthält. Der Milchsaft kann Augen und Haut reizen, der Kontakt sollte daher gemieden werden. Es steht auch im Verdacht, dosisabhängig toxische Leberschäden (Hepatitis, Cholestase bis hin zum Leberversagen) hervorzurufen.
Der Lonely Rider kann sich auch den Wanst vollschlagen, bis er nimma robben kann 🐛😂