Gewöhnliche Robinie (Robinia pseudoacacia)

Robinia pseudoacacia Raupen-NP für 9 Arten

  • Birkenspanner (Biston betularia)
  • Faulbaum-Bläuling (Celastrina argiolus)
  • Heckenwickler (Archips rosana)
  • Incurvaria pectinea
  • Robinien-Blatttütenfalter (Parectopa robiniella)
  • Robinienminiermotte (Macrosaccus robiniella)
  • Schwarzbrauner Trauerfalter (Neptis sappho)
  • Schwarzfühler-Dickleibspanner (Lycia hirtaria)
  • Zackenbindiger Rindenspanner (Ectropis crepuscularia)

Taxonomie (Systematik)

Gefäßpflanzen Stamm Tracheophyta

Bedecktsamer Unterstamm Angiospermae

Zweikeimblättrige Klasse Magnoliopsida

Schmetterlingsblütenartige Ordnung Fabales

Hülsenfrüchtler Familie Fabaceae

Schmetterlingsblütler Unterfamilie Faboideae

Tribus Robinieae

Robinien Gattung Robinia

Gewöhnliche Robinie Robinia pseudoacacia

Weitere Namen, Trivialnamen

Robinie

Gemeine Robinie

Weiße Robinie

Falsche Akazie

Scheinakazie

Gemeiner Schotendorn

Silberregen

Ähnliche Arten (Verwechslungsgefahr)

Lederhülsenbaum (Gleditsia triacanthos)

Klebrige Robinie (Robinia viscosa)

Standort, Lebensraum, Vorkommen

als Park- und Stadtbaum sowie „verwildert“ in trockenen Gebüschen, auf Brachflächen und entlang von Bahndämmen

Invasive Art

Sie gehört weltweit zu den zehn weitestverbreiteten invasiven Arten!

 

Robinia pseudoacacia stammt aus dem Osten der USA. Sie wurde bereits im Jahr 1630 nach Europa eingeführt und kommt vom pannonischen Raum bis in die Hügelländer Österreichs verbreitet vor. Aus der Sicht des Naturschutzes ist es der problematischste Neophyt Österreichs, da der Baum vor allem artenreiche Trockengebiete besetzt, wo auch zahlreiche heimische bedrohte Tier- und Pflanzenarten vorkommen. Die Bekämpfung erfolgt durch Ringeln der Stämme und danach durch über mehrere Jahre wiederholtes Ausschneiden der Wurzeltriebe.

Quelle: NaturSchutzBund Österreich

Giftige bzw. allergieauslösende Pflanzenteile

Die Pflanze zählt aufgrund ihrer toxischen Inhaltsstoffe (Lectine) zu den Giftpflanzen. Hoch konzentriert sind die Giftstoffe in der Rinde und den Früchten. Der Blütenstaub kann Pollenallergien auslösen. 


Coming soon or later 🌿 folgt in Kürze oder später