Prunkwinde (Ipomea)

Ipomea Raupen-NP für 7 Arten

  • Bedellia somnulentella
  • Emmelina argoteles
  • Emmelina monodactyla
  • Helcystogramma triannulella
  • Meldenflureule (Anarta trifolii)
  • Schwarzweißer Nesselzünsler (Anania hortulata)
  • Windenschwärmer (Agrius convolvuli)

Taxonomie (Systematik)

Gefäßpflanzen Stamm Tracheophyta

Bedecktsamer Unterstamm Angiospermae

Zweikeimblättrige Klasse Magnoliopsida

Nachtschattenartige Ordnung Solanales

Windengewächse Familie Convolvulaceae

Unterfamilie Convolvuloideae

Tribus Ipomoeeae

Prunkwinden Gattung Ipomoea

Weitere Namen, Trivialnamen

Prachtwinde

Ähnliche Arten (Verwechslungsgefahr)

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Standort, Lebensraum, Vorkommen

als Zierpflanzen kultiviert in Gärten; in Mitteleuropa besonders die Purpur-Prunkwinde (Ipomoea purpurea) und Himmelblaue Prunkwinde (Ipomoea tricolor)

Giftige bzw. allergieauslösende Pflanzenteile

Die Prunkwinde ist giftig, sie enthält Lysergsäureamid, ein Gift, das Halluzinationen hervorrufen kann. Die höchste Konzentration findet sich in den Früchten und Samen.


Als wunderbarer Hingucker präsentieren sich die Zierformen der Prunkwinde (Ipomea) beispielsweise an Zäunen und Pergolen, als Fassadenbegrünung und Sichtschutz. Ursprünglich stammen diese Windengewächse mit ihren farbenfrohen Trichterblüten aus den Tropen und Subtropen. Für Wildbienen und andere bestäubende Insekten ist sie ein Nektarspender. Aber Vorsicht, für Kinder und Haustiere stellen die Samen eine Gefahr dar. Sie enthalten Lysergsäureamid, ein Stoff der eng mit Lysergsäurediethylamid (LSD) verwandt ist.