Gefäßpflanzen Stamm Tracheophyta
Bedecktsamer Unterstamm Angiospermae
Zweikeimblättrige Klasse Magnoliopsida
Korbblütlerartige Ordnung Asterales
Korbblütler Familie Asteraceae
Unterfamilie Asteroideae
Tribus Senecioneae
Untertribus Tussilagininae
Pestwurzen Gattung Petasites
Rote Pestwurz:
Alpen-Pestwurz:
Weiße Pestwurz:
Rote Pestwurz:
Alpen-Pestwurz:
Weiße Pestwurz: an Bachufern, Hochstaudenfluren, feuchten Hängen, sickerfeuchten, lehmreichen Edellaubwäldern, Auwäldern und auch feuchten Forststraßenrändern; von der Tallage bis in Höhenlagen von 2000 Metern
Rote Pestwurz: oft an Bach- und Flussufern auf sickernassen oder zeitweise überfluteten, nährstoffreichen Böden; in Höhenlagen von bis zu 1800 Meter
Alpen-Pestwurz: auf kalkhaltigen, feinerdereichen, steinigen Hängen, Bachschotter und sickerfeuchtem Felsschutt sowie in Föhrenwäldern; von der Tallage bis in Höhenlagen von 2700 Metern
Weiße Pestwurz: Anfang Februar bis Ende April
Duftende Pestwurz: März bis Mai
Alpen-Pestwurz: März bis Mai
0,1% ätherisches Öl, Sesquiterpene (Petasin), Flavonoide, Pyrrolizidinalkaloide (Senecionin), Schleim- und Gerbstoffe
Quelle: Enzyklopädie - Essbare Wildpflanzen
Autoren: S. Fleischhauer, J. Guthmann und R. Spiegelberger
Verlag: atVerlag
Die Pestwurz wird als Giftpflanze bezeichnet, da sie Pyrrolizidinalkaloide enthält. Diese Pyrrolizidinalkaloide können im menschlichen Organismus, nämlich in der Leber, zu toxischen Verbindungen umgebaut werden und können leberschädigend, krebserregend und erbgutschädigend wirken.
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