Gewöhnliche Osterluzei (Aristolochia clematitis)
Im Mai reckt die ,,giftige Lebensquelle“ ihre Blütenköpfe empor und ab dann gibt es kein Halten mehr, sich auf die Suche nach der Raupe vom exquisiten Osterluzeifalter zu machen. Für den kleinen Ritterfalter ist die gelbe Grazie überlebensnotwendig, da sie seine einzige Nahrungspflanze darstellt. Für uns Menschen ist sie mit ihren außergewöhnlichen Trichterblüten und herzförmigen Blättern eine Wohltat fürs Auge, jedoch hochgiftig. Daher erfreuen wir uns nur an ihrer Schönheit und beobachten mit etwas Glück einen kuriosen Bestäubungsvorgang. Die Blüte nimmt nämlich kleine Fliegen solange gefangen, bis sich alle Staubgefäße entleert haben. Erst danach werden die pollenbeladenen Bestäuber wieder freigelassen, damit sie zu benachbarten Blüten weiterziehen können. Clever ist sie also auch 😏👍🏼🌾🐛