Gemeine Ochsenzunge (Anchusa officinalis)
Anchusa officinalis Raupen-NP für 7 Arten
- Cnephasia asseclana
- Coleophora pennella
- Epascestria pustulalis
- Grünliche Erdeule (Actebia praecox)
- Lobesia artemisiana
- Russische Bär (Euplagia quadripunctaria)
- Zahnbindenzünsler (Cynaeda dentalis)
Taxonomie (Systematik)
Gefäßpflanzen Stamm Tracheophyta
Bedecktsamer Unterstamm Angiospermae
Zweikeimblättrige Klasse Magnoliopsida
Raublattartige Ordnung Boraginales
Borretschgewächse Familie Boraginaceae
Unterfamilie Boraginoideae
Tribus Boragineae
Untertribus Boragininae
Ochsenzungen Gattung Anchusa
Gemeine Ochsenzunge Anchusa officinalis
Weitere Namen, Trivialnamen
Gewöhnliche Ochsenzunge
Blutwurz
Liebäugl
Ähnliche Arten (Verwechslungsgefahr)
Acker-Ochsenzunge (Anchusa arvensis)
Standort, Lebensraum, Vorkommen
in Grasheiden, an trockenen Acker- und Wegrändern, in Hecken, Brachen, Weinbergen, Sanddünen, auf Schutt, offenen Weiden; in den Alpen steigt sie bis in eine Höhenlage über 2000 Meter
Hauptblütezeit
Mai bis September
Inhaltsstoffe
Alkaloide; Allantoin, Schleim- und Gerbstoffe, Cholin und Pyrrolizidine
Quelle: Enzyklopädie - Essbare Wildpflanzen
Autoren: S. Fleischhauer, J. Guthmann und R.Spiegelberger
Verlag: atVerlag
Giftige bzw. allergieauslösende Pflanzenteile
Die Pflanze ist giftig. Das Kraut der Ochsenzunge wurde früher gegen Nierenbeschwerden, Bronchitis und noch weitere Leiden eingesetzt. Mittlerweile wird von einer solchen Verwendung der Pflanze abgeraten. Sie enthält im Kraut bis zu 0,12 Prozent Pyrrolizidin-Alkaloide, denen sowohl leberschädigende als auch krebserregende Eigenschaften zugeschrieben werden.
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