Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)

Hypericum perforatum Raupen-NP für 24 Arten

  • Adela violella 
  • Agonopterix hypericella 
  • Agonopterix liturosa 
  • Archips crataegana 
  • Bergheiden-Johanniskrautspanner (Aplocera praeformata) 
  • Euspilapteryx auroguttella 
  • Faulbaumbläuling (Celastrina argiolus) 
  • Fomoria septembrella 
  • Großer Johanniskrautspanner (Aplocera plagiata) 
  • Hartheu-Spanner (Siona lineata) 
  • Heidespanner (Ematurga atomaria) 
  • Hochstaudenflur-Blütenspanner (Eupithecia subfuscata) 
  • Johanniskraut-Glasflügler (Chamaesphecia nigrifrons) 
  • Kletteneule (Gortyna flavago) 
  • Lathronympha strigana 
  • Magerrasen-Grünspanner (Thalera fimbrialis) 
  • Oxypteryx atrella 
  • Rauten-Rindenspanner (Peribatodes rhomboidaria) 
  • Ruderalflur-Johanniskrauteule (Chloantha hyperici) 
  • Sandheiden-Johanniskrautspanner (Aplocera efformata) 
  • Satyr-Blütenspanner (Eupithecia satyrata) 
  • Spitzflügel-Kätzcheneule (Orthosia gracilis) 
  • Vielzahn-Johanniskrauteule (Actinotia polyodon) 
  • Weißer Blütenspanner (Eupithecia centaureata)

Taxonomie (Systematik)

Gefäßpflanzen Stamm Tracheophyta

Bedecktsamer Unterstamm Angiospermae

Zweikeimblättrige Klasse Magnoliopsida

Malpighienartige Ordnung Malpighiales

Johanniskrautgewächse Familie Hypericaceae

Tribus Hypericeae

Hartheu Gattung Hypericum

Sektion Hypericum

Untersektion Hypericum

Echtes Johanniskraut Hypericum perforatum

Weitere Namen, Trivialnamen

Echt-Johanniskraut

Gewöhnliches Johanniskraut

Durchlöchertes Johanniskraut

Tüpfel-Johanniskraut

Tüpfel-Hartheu

Volkstümlich: Herrgottsblut

Ähnliche Arten (Verwechslungsgefahr)

Jakobs-Greiskraut (Jacobaea vulgaris)

Standort, Lebensraum, Vorkommen

Gebüschsäume, Waldränder, Wege, Böschungen, Magerwiesen und -rasen, in Ginster- und Heidekrautheiden, in Brachen, auf Bahnschotter

Hauptblütezeit

Ende Juni bis Mitte August

ausdauernd, krautige Pflanze

Inhaltsstoffe

2,4% Hyperforin (Phloroglucinderivate, am meisten in reifen Früchten) und Hypericine (Naphthodianthrone, 0,1-0,15% im Kraut und 0,2-0,3% in den Blüten), 2,4% Flavonoide (Hyperosid, Rutosid, Kämpferol, Quercetin, Quercitrin, Isoquercitrin, Luteolin, Myricetin), 6-15% Gerbstoffe (Katechintyp) und 0,03-1,93% ätherisches Öl (mit dem Abbauprodukt der Hopfenbuttersäure, 2-Methyl-3-butenol, α-Pinen und Cryophyllen). Kleine Mengen an oligomeren Procyanidinen, Pektin, Cholin und 2-4% Xanthone

Quelle: Lehrbuch Heilpflanzenkunde
Autorin: Ursel Bühring
Verlag: Haug

Giftige bzw. allergieauslösende Pflanzenteile

Für Menschen bei normaler Anwendung (Tee, Öl) unbedenklich bis schwach giftig. Lediglich der Inhaltsstoff Hypericin kann die Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht erhöhen, sowie die Wirkung von Arzneistoffen schwächen. Für Weidetiere ist Johanniskraut, frisch auf der Weide oder in großen Mengen im Heu, gefährlich. 


Johanniskraut hebt die Laune, besitzt zudem viele heilende Eigenschaften und wurde zu Paracelsus Zeiten als `das beste Kraut überhaupt´ gepriesen. Die gelben Blüten strahlen im Juni mit der Sonne um die Wette und buhlen so um die Gunst ihrer summenden Besucher. Ohne diese bedeutende Pflanze gibt es keinen Johanniskrautspanner🥴 Das Räupchen dieser Art ist monophag an Johanniskraut gebunden und deshalb legen wir euch die kleine gelbe Wundertüte wärmend ans Herz. Sie wirkt Depressionen entgegen und ist ein echter Hingucker! Nach den Beiträgen werdet ihr selbst überzeugt sein 😍