Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)

Sambucus nigra Raupen-NP für 20 Arten

  • Achateule (Phlogophora meticulosa)
  • Amerikanischer Webebär (Hyphantria cunea)
  • Breitflügeliger Fleckleibbär (Spilosoma lubricipeda)
  • Choristoneura hebenstreitella
  • Dreipunkt-Blütenspanner (Eupithecia tripunctaria)
  • Flohkrauteule (Melanchra persicariae)
  • Gelbfleck-Waldschatteneule (Euplexia lucipara)
  • Gothica-Kätzcheneule (Orthosia gothica)
  • Grauer Fleckleibbär, Graubär (Diaphora mendica)
  • Grüner Blütenspanner (Chloroclystis v-ata) 
  • Hochstaudenflur-Blütenspanner (Eupithecia subfuscata)
  • Holunderzünsler (Anania coronata)
  • Mondfleck-Rindenspanner(Ascotis selenaria )
  • Nachtschwalbenschwanz (Ourapteryx sambucaria)
  • Rotgebänderter Blütenspanner (Gymnoscelis rufifasciata)
  • Rundflügel-Kätzcheneule (Orthosia cerasi)
  • Schlehenspanner (Angerona prunaria)
  • Trapezeule (Cosmia trapezina)
  • Wellenlinien-Rindenspanner (Alcis repandata)
  • Zackenbindiger Rindenspanner (Ectropis crepuscularia)

Taxonomie (Systematik)

Gefäßpflanzen Stamm Tracheophyta

Bedecktsamer Unterstamm Angiospermae

Zweikeimblättrige Klasse Magnoliopsida

Kardenartige Ordnung Dipsacales

Moschuskrautgewächse Familie Viburnaceae

Holunder Gattung Sambucus

Schwarzer Holunder Sambucus nigra

Weitere Namen, Trivialnamen

  • Holler
  • Hollerbusch

Ähnliche Arten (Verwechslungsgefahr)

  • Roter Holunder Sambucus racemosa
  • Wolliger Schneeball Viburnum lantana
  • Gemeiner Schneeball Viburnum opulus

Standort, Lebensraum, Vorkommen

Unkraut- und Ruderalfluren, Waldlichtungen, Wegränder

Hauptblütezeit

Anfang Mai bis Ende Juni

Inhaltsstoffe

Blüten: bis 3,5% Flavonoide (Rutin, Isoquercetin, Hyperosid), bis 0,2% ätherisches Öl, Chlorogensäure, Triterpene, Kaffeesäureester, Gerbstoffe, Phytosterine und Schleimstoffe.

Quelle: Lehrbuch Heilpflanzenkunde
Autorin: Ursel Bühring
Verlag: Haug

Giftige bzw. allergieauslösende Pflanzenteile

Beim Schwarzen Holunder ist alles giftig bis auf die Blüten und den Saft der reifen Beeren. Rohe schwarze Holunderbeeren enthalten das Glykosid Sambunigrin. es kann Magen-Darmbeschwerden verursachen, wenn größere Mengen verzehrt werden. Im verarbeiteten Zustand, sprich nach Hitzeeinwirkung, ist das Sambunigrin abgebaut und nicht mehr schädlich.


Zwerg-Holunder (Sambucus ebulus)

Sambucus ebulus Raupen-NP für 6 Arten

  • Brauner Bär (Arctia caja)
  • Großer Frostspanner (Erannis defoliaria)
  • Grüner Blütenspanner (Chloroclystis v-ata)
  • Holunderzünsler (Anania coronata)
  • Russischer Bär, Spanische Flagge (Euplagia quadripunctaria)
  • Spitzflügel-Kätzcheneule (Orthosia gracilis)

Taxonomie (Systematik)

Gefäßpflanzen Stamm Tracheophyta

Bedecktsamer Unterstamm Angiospermae

Zweikeimblättrige Klasse Magnoliopsida

Kardenartige Ordnung Dipsacales

Moschuskrautgewächse Familie Viburnaceae

Holunder Gattung Sambucus

Zwerg-Holunder Sambucus ebulus

Weitere Namen, Trivialnamen

  • Zwerg-Holler

Ähnliche Arten (Verwechslungsgefahr)

  • Roter Holunder Sambucus racemosa
  • Schwarzer Holunder Sambucus nigra

Standort, Lebensraum, Vorkommen

Gebüsch- und Waldränder, Lichtungen, Waldschläge, Staudenfluren

Hauptblütezeit

Juni bis August

Inhaltsstoffe

Blätter, Rinde und die unreifen Früchte sind giftig! Blausäureglykoside und Lektine sind hier am gehaltreichsten

Blüten und reife Früchte enthalten geringe Mengen Blausäureglykoside (Sambunigrin), ätherisches Öl, Gerb- und Bitterstoffe, Flavonoide, Chlorogensäure und farbige Anthocyane

Wurzeln enthalten Iridoide, Zucker, Inositol und Gerbstoffe

Quelle: Enzyklopädie - Essbare Wildpflanzen
Autoren: S. Fleischhauer, J. Guthmann und R.Spiegelberger
Verlag: atVerlag

Giftige bzw. allergieauslösende Pflanzenteile

Alle Pflanzenteile sind giftig, besonders die Samen der schwarzen Beeren.


Roter Holunder (Sambucus racemosa)

Sambucus racemosa Raupen-NP für 3 Arten

  • Breitflügeliger Fleckleibbär (Spilosoma lubricipeda)
  • Grüner Blütenspanner (Chloroclystis v-ata)
  • Holunderzünsler (Anania coronata)

Taxonomie (Systematik)

Gefäßpflanzen Stamm Tracheophyta

Bedecktsamer Unterstamm Angiospermae

Zweikeimblättrige Klasse Magnoliopsida

Kardenartige Ordnung Dipsacales

Moschuskrautgewächse Familie Viburnaceae

Holunder Gattung Sambucus

Roter Holunder Sambucus racemosa

Weitere Namen, Trivialnamen

  • Roter Holler

Ähnliche Arten (Verwechslungsgefahr)

  • Berg-Holunder

Standort, Lebensraum, Vorkommen

schattige Wälder, Gebüsch- und Waldränder, Waldlichtungen

Hauptblütezeit

Anfang April bis Ende Mai

Inhaltsstoffe

Früchte: Vitamine B1 und C, Pektin, Gerbstoffe, Iridoide und fettes Öl

Rinde: Gerbstoffe, Lignane, Betulin und Sitosterin

Samen: schleimhautreizende, harzartige Stoffe und sollten vor Verwendung des Fruchfleisches entfernt werden

Quelle: Enzyklopädie - Essbare Wildpflanzen
Autoren: S. Fleischhauer, J. Guthmann und R.Spiegelberger
Verlag: atVerlag

Giftige bzw. allergieauslösende Pflanzenteile

Roh und unreif sind die Früchte des Roten Holunders giftig. 


Die zarten weißen Holunderblüten, die intensiv nach Moschus riechen, machen gerne auf sich aufmerksam & werden von zahlreichen Raupenarten leidenschaftlich verputzt. Die Einzelblüten bilden ebenso für Bienen, Schwebfliegen und Käfer eine wichtige Nahrungsgrundlage. Seine Beeren werden zudem von unzähligen Vogelarten angenommen. Sogar seine Triebe dienen Wespen & Wildbienen als Nistplatz. Ein Holunderstrauch ist im Garten deshalb genauso unerlässlich wie eine Apotheke im Dorf. Er zählt zu den populärsten Volksheilmitteln und spielte im Glauben der Menschen eine wichtige Rolle. Der Holunder wurde sogar so sehr verehrt, dass man beim Vorbeigehen den Hut zog oder einen Knicks machte und es angeblich Unglück brachte, wenn er abgeholzt wurde. Im Hausgarten gepflanzt, schützte er vor Hexen, Feuer und Blitzschlag. Wir schwingen uns daher auf den Besen, fliegen von dannen und überlassen Markus das Feld 😇