Guter Heinrich (Blitum bonus-henricus)

Blitum bonus-henricus Raupen-NP für 9 Arten

  • Celypha lacunana
  • Chrysoesthia drurella
  • Chrysoesthia sexguttella
  • Gänsefuß-Blütenspanner (Eupithecia sinuosaria)
  • Heliodines roesella
  • Melden-Blütenspanner (Eupithecia simpliciata)
  • Meldeneule (Trachea atriplicis)
  • Östliche Steppen-Staubeule (Gracilathetis lepigone)
  • Scythris limbella

Taxonomie (Systematik)

Gefäßpflanzen Stamm Tracheophyta

Bedecktsamer Unterstamm Angiospermae

Zweikeimblättrige Klasse Magnoliopsida

Nelkenartige Ordnung Caryophyllales

Fuchsschwanzgewächse Familie Amaranthaceae

Unterfamilie Chenopodioideae

Tribus Anserineae

Gattung Blitum

Guter Heinrich Blitum bonus-henricus

Weitere Namen, Trivialnamen

  • Grüner Heinrich
  • Wilder Spinat

Ähnliche Arten (Verwechslungsgefahr)

  • Rainkohl (Lapsana communis)

Standort, Lebensraum, Vorkommen

Ursprünglich war diese Art den Alpen beheimatet, später gelangte sie als Kulturfolger und durch Verwilderung aus Kultur in das Flachland und wanderte in dörfliche Ruderalgesellschaften ein. Dort kommt sie zerstreut in Unkrautbeständen, vor allem im Umkreis bäuerlicher Siedlungen, an Straßen, Wegen, Zäunen, und Dungstätten vor.

Hauptblütezeit

April bis Oktober

Inhaltsstoffe

Saponine, Oxalsäure, reichlich Mineralien (vor allem Eisen) und Vitamin C (50g der frischen Pflanze decken den Tagesbedarf)

Quelle: Enzyklopädie - Essbare Wildpflanzen
Autoren: S. Fleischhauer, J. Guthmann und R.Spiegelberger
Verlag: atVerlag


Die ansprechendsten Gänsefüße weist eindeutig der Gute Heinrich auf, eine leider aus der Mode gekommenen Küchenpflanze. Aufgrund des hohen Vitamin C Gehalts decken 50g einer frischen Pflanze unseren Tagesbedarf. Ein vielseitiges Wildgemüse, dass man ähnlich wie Spinat verwendet. Man findet ihn relativ häufig im Umkreis bäuerlicher Siedlungen am Wegesrand, neben Viehlagern, Höfen und Kiesplätzen.