Weißer Gänsefuß (Chenopodium album)

Chenopodium album Raupen-NP für 19 Arten

  • Amerikanischer Webebär (Hyphantria cunea)
  • Chrysoesthia drurella
  • Chrysoesthia sexguttella
  • Coleophora clypeiferella
  • Coleophora jaernaensis
  • Coleophora saxicolella
  • Coleophora versurella
  • Coleophora vestianella
  • Gänsefuß-Blütenspanner (Eupithecia sinuosaria)
  • Melden-Blattspanner (Pelurga comitata)
  • Melden-Blütenspanner (Eupithecia simpliciata)
  • Meldenflureule (Anarta trifolii)
  • Morpheus-Staubeule (Caradrina morpheus)
  • Rübenzünsler (Loxostege sticticalis)
  • Scrobipalpa atriplicella
  • Scrobipalpa nitentella
  • Scythris sinensis
  • Tomaten-Palpenmotte (Tuta absoluta)
  • Veränderliche Kräutereule (Lacanobia suasa)

Taxonomie (Systematik)

Gefäßpflanzen Stamm Tracheophyta

Bedecktsamer Unterstamm Angiospermae

Zweikeimblättrige Klasse Magnoliopsida

Nelkenartige Ordnung Caryophyllales

Fuchsschwanzgewächse Familie Amaranthaceae

Unterfamilie Chenopodioideae

Tribus Chenopodieae

Gänsefuß Gattung Chenopodium

Weißer Gänsefuß Chenopodium album

Weitere Namen, Trivialnamen

Weiß-Gänsefuß

Ackermelde

Melde

Falsche-Melde

Ähnliche Arten (Verwechslungsgefahr)

Gewöhnliche Melde Atriplex patula

Gestreifter Gänsefuß Chenopodium betaceum

Feigenblättriger Gänsefuß Chenopodium ficifolium

Standort, Lebensraum, Vorkommen

auf nährstoffreichen Böden an Wegrändern, auf Brachflächen, in Gärten, Feldern, auf Schuttplätzen sowie an Ufern und in Schlägen

Hauptblütezeit

Juli bis Oktober

Inhaltsstoffe

Saponine, Campesterol, Phenylalanin, Stigmasterol, Betain, Oleanolsäure, Oxalsäure, Sitosterol, Tryptophan, Tyrosin und Xanthotoxin. Außerdem reich an Mineralstoffen wie Kalium, Eisen, Zink und Phosphor.

Quelle: Enzyklopädie - Essbare Wildpflanzen
Autoren: S. Fleischhauer, J. Guthmann und R.Spiegelberger
Verlag: atVerlag


Gänsefuß begleitet die Menschheit schon seit der Steinzeit, lange bevor Kulturspinat und Quinoa unsere europäischen Grenzen erreicht haben. Seine vielen Mineralien und Vitamine dürften den kleineren Raupenarten Kraft & Energie verleihen. Zu Popeye werden sie dadurch aber nicht. Da die schmackhafte Wildstaude keine großen Ansprüche an ihren Standort stellt und fast überall vorhanden ist, ist zumindest mal das Überleben dieser zwanzig robbenden Schützlinge gesichert.