Gewöhnliches Alpen-Edelweiß (Leontopodium nivale subsp. alpinum)

L. nivale subsp. alpinum Raupen-NP für 2 Arten

  • Cnephasia sedana
  • Coleophora obviella

Taxonomie (Systematik)

Gefäßpflanzen Stamm Tracheophyta

Bedecktsamer Unterstamm Angiospermae

Zweikeimblättrige Klasse Magnoliopsida

Korbblütlerartige Ordnung Asterales

Korbblütler Familie Asteraceae

Unterfamilie Asteroideae

Tribus Gnaphalieae

Untertribus Gnaphaliinae

Edelweiß Gattung Leontopodium

Alpen-Edelweiß Leontopodium nivale

Gewöhnliches Alpen-Edelweiß Leontopodium nivale ssp. alpinum

Weitere Namen, Trivialnamen

  • Wollblume
  • Silberstern
  • Löwenpfötchen
  • Bauchwehbleamerl

Ähnliche Arten (Verwechslungsgefahr)

  • Weißes Alpen-Edelweiß (Leontopodium nivale subsp. nivale)

Standort, Lebensraum, Vorkommen

auf kalkhaltigen, steinig-lehmigen oder tonigen Böden in Höhen zwischen 1800 und 3000 Metern

Hauptblütezeit

Juli und August

Inhaltsstoffe

Flavonoiden (Flavonen Apigenin und Luteolin), Dicaffeoylchinasäure-Derivaten, Chlorogensäure, Leontopodiumsäure B, ätherische Öle, Cumarine

Quelle: Lehrbuch Heilpflanzenkunde
Autorin: Ursel Bühring
Verlag: Haug


Wildwachsendes Edelweiß steht strengstens unter Naturschutz! In Österreich wurde das Edelweiß bereits 1886 unter Naturschutz gestellt, viele Jahrzehnte vor allen anderen seltenen und gefährdeten Pflanzenarten. Durch das Aufkommen des Tourismus in den Alpen war es wegen seiner zahlreichen Mythen rasch zu einem begehrten und haltbaren Souvenir geworden. In Österreich befindet sich die Pflanze nur in Kärnten in der Roten Liste (wegen der Attraktivität hier potentiell gefährdet). In Österreich ist das Edelweiß aber auch heute noch in den Bundesländern Salzburg, Kärnten, Vorarlberg, Oberösterreich und Tirol vollkommen geschützt, in der Steiermark teilweise und in Niederösterreich ist es als pflückgefährdet eingestuft.