Diptam (Dictamnus albus)

Art Raupen-NP für 6 Arten

  • Rotbrauner Diptam-Plattleibfalter (Agonopterix furvella)
  • Großer Diptam-Plattleibfalter (Depressaria dictamnella)
  • Purpur-Prachteulchen (Eublemma purpurina)
  • Pandemis dumetana
  • Schwalbenschwanz (Papilio machaon)
  • Purpur-Sonneneule (Pyrrhia purpura)

Taxonomie (Systematik)

Gefäßpflanzen Stamm Tracheophyta

Bedecktsamer Unterstamm Angiospermae

Zweikeimblättrige Klasse Magnoliopsida

Seifenbaumartige Ordnung Sapindales

Rautengewächse Familie Rutaceae

Unterfamilie Zanthoxyloideae

Gattung Dictamnus

Diptam Dictamnus albus

Weitere Namen, Trivialnamen

Aschwurz

Spechtwurz

Brennender Busch

Ähnliche Arten (Verwechslungsgefahr)

Standort, Lebensraum, Vorkommen

in den Lichtungen wärmeliebender Trockenwälder und Gebüsche, besonders an Waldsäumen im Übergang zu Trockenrasen

Hauptblütezeit

Mai bis Juni

Inhaltsstoffe

Alkaloide (Dictamin und Fagarin), Bitterstoffe, Saponine, Furocumarine und wohlriechendes ätherisches Öl

Quelle: Enzyklopädie - Essbare Wildpflanzen
Autoren: S. Fleischhauer, J. Guthmann und R.Spiegelberger
Verlag: atVerlag

Giftige bzw. allergieauslösende Pflanzenteile

Diptam enthält phototoxische Stoffe, die bei Kontakt zu Verbrennungen der menschlichen Haut führen können.


Verwandt ist der Diptam mit Zitrusfrüchten wie Orangen, Mandarinen, Zitronen, etc. und sogar an windstillen Tagen nimmt man den erfrischenden Duft schon aus einigen Metern Entfernung wahr. Harmlosigkeit strahlt die schicke Staude nur durch ihr zartes Blütenkleid aus, ihre Fruchtkapseln haben es bei Sonneneinstrahlung jedoch faustdick in sich, da sie aufgrund ihrer Inhaltsstoffe phototoxisch wirken und zu schweren Hautreizungen führen. Deshalb empfehlen wir, die wilde Schönheit weder anzugreifen, geschweige denn zu pflücken, da sie mittlerweile unter strengem Naturschutz steht. Kann durchaus sein, dass in der Bibel mit der Bezeichnung ,,brennender Busch“ sogar Diptam oder einer der engsten Verwandten gemeint waren. Wer weiß, wer weiß?!