Kleine Braunelle (Prunella vulgaris)

Prunella vulgaris Raupen-NP für 6 Arten

  • Amblyptilia punctidactyla
  • Braunellen-Zwergminierfalter (Glaucolepis headleyella)
  • Cnephasia asseclana
  • Purpurroter Zünsler (Pyrausta purpuralis)
  • Satyr-Blütenspanner (Eupithecia satyrata)
  • Wanderzünsler (Nomophila noctuella)

Taxonomie (Systematik)

Gefäßpflanzen Stamm Tracheophyta

Bedecktsamer Unterstamm Angiospermae

Zweikeimblättrige Klasse Magnoliopsida

Lippenblütlerartige Ordnung Lamiales

Lippenblütler Familie Lamiaceae

Unterfamilie Nepetoideae

Tribus Mentheae

Untertribus Prunellinae

Braunellen Gattung Prunella

Gemeine Braunelle Prunella vulgaris

Weitere Namen, Trivialnamen

  • Gemeine Braunelle
  • Kleinblütige Braunelle
  • St.Antonikraut
  • Immergsund
  • Mundfäulzapfen
  • Veiteln
  • Gunzl
  • Halskraut
  • Blauer Guckguck (Schlesien)

Ähnliche Arten (Verwechslungsgefahr)

  • Kriechender Günsel (Ajuga reptans)
  • Großblütige Braunelle (Prunella grandiflora)
  • Breitblättriger Thymian (Thymus pulegioides)

Standort, Lebensraum, Vorkommen

Halbtrockenrasen, Feuchtwiesen, Böschungen, Weiden, Waldwege, vom Flachland bis ins Hochgebirge

Hauptblütezeit

Große Braunelle: Anfang Juli bis Ende September

Kleine Braunelle: Anfang Mai bis Ende September

Inhaltsstoffe

Gerbstoffe, Bitterstoffe, Saponine, Flavonoide und Harze

Quelle: Enzyklopädie - Essbare Wildpflanzen
Autoren: S. Fleischhauer, J. Guthmann und R.Spiegelberger
Verlag: atVerlag


Dieses robuste Wildblümchen zieht unser Pyrausta purpuralis Räupchen und weitere 18 Schmetterlingsarten in ihren Bann. Nicht verwunderlich, dass die Botschafterin blütenbunter Wiesen 2023 zur Blume des Jahres auserkoren wurde. Die Loki Schmidt Stiftung möchte mit der Wahl auf den Wildpflanzen-Rückgang aufmerksam machen. Wir verlinken euch den Artikel von NABU. Lesenswert!