Olivgrüner Bindenspanner
Chloroclysta siterata (Hufnagel, 1767)
Nahrungspflanzen Raupen
polyphag an fast allen Laubbäumen und Sträuchern wie Hainbuche, Ahorn, Birke, Rotbuche, Esche, Apfel, Espe, Weide, Vogelbeere, Eiche, Hasel, Rosen, Himbeere, Berberitze, u.v.m.
Wissenswertes
Die Olivgrünen Bindenspanner sind in ganz Europa verbreitet und gehören, sowie die Schwesternart Graugrüner Bindenspanner Chloroclysta miata, zu den wenigen Spannern, die als Falter überwintern. Von November bis Februar nimmt die Aktivität der Falter ab und sie legen eine Form der Winterruhe ein, die sie nur an wärmeren Wintertagen unterbrechen. Da man sie weder in Höhlen, noch in Gebäuden oder in Baumhöhlen finden kann, vermutet man, dass sich die Tiere in der Vegetation verkriechen.
Den Raupen dienen in den vegetationsarmen Monaten Baumsäfte, Honigtau, Weidenkätzchen oder blühender Efeu als wichtige Nahrungsquellen. Die Raupen sind gelbgrün, fallweise mit rosa bis roten Einfärbungen und können tagsüber frei auf ihren Nahrungspflanzen sitzend gefunden werden.
Namenserklärung
Herkunft: (griech.) sitirá = Getreide, auch für Gemüse gebrauchtes Wort, wegen der grünen Färbung des Falters.“
im Englischen: Red-green Carpet
Weblinks
https://lepiforum.org/wiki
https://www.euroleps.ch
Literatur
Ebert, G. (Hrsg.) (2001):
Die Schmetterlinge Baden-Württembergs. Band 8: Nachtfalter VI (Geometridae) - Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 345
Steiner, A.; Ratzel, U.; Top-Jensen, M.; Fibiger, M. (2014):
Die Nachtfalter Deutschlands- Bugbook Publishing, Oestermarie, Danmark 171