Rötliche Kätzcheneule
Orthosia miniosa ([Denis & Schiffermüller], 1775)
Nahrungspflanzen Raupen
bevorzugt Eiche und Sträucher wie Weißdorn, Schlehdorn, Brombeere und Rosen
Wissenswertes
Die Rötliche Kätzcheneule ist in nahezu ganz Europa verbreitet und besiedelt gerne warme eichenreiche Wälder und Waldränder in der Ebene und im Hügelland. In höheren Lagen fehlt die Art. Die Tiere fliegen in einer Generation im zeitigen Frühling. Die Art ist etwas lokaler verbreitet als die anderen Kätzcheneulen. Sie unterscheidet von verwandten Arten sich durch ihre blass gelblich bis rötlichen Vorderflügel, sowie den etwas dunkler gezähnten Querlinien. Die Tiere sind nachtaktiv und oft an blühenden Weidenkätzchen anzutreffen.
Die Eier werden in Häufchen an den Triebspitzen abgelegt. Die Raupen leben von April bis Juni monophag an Eichen, wo sie als Jungraupen gesellig in Gespinsten anzutreffen sind. Die erwachsenen Raupen sind in der Grundfarbe bläulich bis bräunlich mit schwarzen Warzen und einer leuchtend gelben Dorsallinie sowie zwei dezenteren gelben Subdorsallinien. Wie bei allen einheimischen Orthosia überwintert der Falter in der Puppenhülle.
Namenserklärung
Herkunft: (miniosus mennigfarben)
im Englischen: Blossom Underwing
weitere Namen: Eichenwald-Frühlingseule, Gelblichrote Frühlingseule
Weblinks
https://lepiforum.org/wiki
https://www.euroleps.ch
Literatur
Ebert, G. (Hrsg.) (1998):
Die Schmetterlinge Baden-Württembergs. Band 7: Nachtfalter V - Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 298
Steiner, A.; Ratzel, U.; Top-Jensen, M.; Fibiger, M. (2014):
Die Nachtfalter Deutschlands- Bugbook Publishing, Oestermarie, Danmark 627
Morten Top, Dieter Fritsch, Vladimir Kononenko (2023), Noctuidae Europaeae Essential, Bugbook Publishing.Denmark 504